Was wir tun

Erste Studie zu mOK in Berlin aus Sicht (potenziell) Betroffener

Die deutschlandweit erste Interviewstudie tritt mit der Frage an, ob und – wenn ja – wo im Land Berlin mafiöse Organisierte Kriminalität (mOK) existiert oder existieren könnte und wie sie wahrgenommen wird. Hierfür führten wir im Sommer 2020 15 Interviews mit (potentiell) Betroffenen von mOK in Berlin.

Echolot geht davon aus, dass mafiöse Organisierte Kriminalität (mOK) in als migrantisch geltenden Sozialräumen (bspw. Berlin Neukölln) anders wahrgenommen wird als mOK in Sozialräumen, die als nicht migrantisch (bspw. Berlin Charlottenburg) gelten: In Deutschland ist die Bereitschaft, mOK in nicht migrantisch geprägten Kontexten wahrzunehmen, vergleichsweise gering. In der Folge werden mOK-Strukturen selbst in Branchen, für die bekanntermaßen ein hohes mOK-Risiko gilt, häufig nicht als solche erkannt. Um dieser Schieflage entgegenzuwirken, orientierten wir unsere Suche nach Interviewpartner*innen an spezifischen Branchen, die wir in unterschiedlichen Berliner Stadtteilen in den Blick nahmen. Die Branchen umfassen: Gastronomie; Einzelhandel; Immobilien; Politik und Lobbyismus; Jugend- und Sozialarbeit.

Der Bericht beinhaltet auch Handlungsempfehlungen aus der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft. Echolot stellt den Bericht sehr gern in digitalen Präsentationen zur Diskussion.

Workshops und Fortbildungen

Echolot bietet Fortbildungen und Workshops für Erwachsene und Multiplikator*innen an. Kontaktieren Sie uns bitte bei Interesse, um Formate inhaltlich und methodisch abzustimmen.