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Stellenausschreibung
Das Institut für Neue Soziale Plastik (Berlin) e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein:e Projektreferent:in (w/m/d) für die neu einzurichtende Anlaufstelle gegen Antisemitismus in der Kultur mit einer regelmäßigen Wochenarbeitszeit von 30 Stunden und einer Vergütung in Anlehnung bis zur Entgeltgruppe 12 TV-L (abhängig von Qualifikation und Erfahrung). Die Stelle ist bis zum 31.12.2025 befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Der regelmäßige Arbeitsort ist Berlin-Kreuzberg.
Deine Aufgaben
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Umsetzung des Projektes “Open Arts Hub Berlin” in enger Zusammenarbeit mit der Projektleitung.
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Kommunikation und Koordination der Zusammenarbeit mit den externen Projektpartnern (OFEK e.V., MBR, RIAS).
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Planung und Durchführung der Veranstaltungen des Projekts wie Runde Tische und Fachtage.
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Konzeption und Durchführung von Workshops und Fortbildungen für Kulturinstitutionen.
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Sicherstellung der Einhaltung von wissenschaftlichen Standards im Bereich Antisemitismusprävention.
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Vertretung des Projekts nach außen durch Teilnahme an Fachpanels und Halten von Vorträgen auf Fachveranstaltungen.
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Verfassen von (wissenschaftlichen) Beiträgen für die Publikationen des Projekts
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Erstellung, Umsetzung und Monitoring von Projektzielen.
Dein Profil
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Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (z.B. Politikwissenschaften, Soziologie, Kultur- oder Medienwissenschaften, etc.) oder vergleichbare Kenntnisse und Fähigkeiten.
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Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Workshops und Fortbildungen.
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Umfassende Kenntnisse zu aktuellen Diskursen zum Thema Antisemitismus insbesondere in Kunst und Kultur.
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Selbstständige, proaktive und strukturierte Arbeitsweise sowie ein hohes Maß an Vertraulichkeit und Motivation.
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Teamfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung.
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Sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in Deutsch und Englisch; Kenntnisse in Hebräisch sind von Vorteil.
Unser Angebot an Dich:
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Einen Vertrag mit Laufzeit bis Ende des 2025. Die Verlängerung hängt von der erfolgreichen Akquise von Fördermitteln ab, wird aber angestrebt.
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Eine Wochenstundenanzahl von 30 h pro Woche.
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Ein sehr schönes Büro im Kreuzberg (mit Bürohunden).
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Jüdische Mitarbeiter:innen werden an hohen jüdischen Feiertagen freigestellt; es finden keine Veranstaltungen während des Schabbats statt.
Bei Interesse schicke uns bitte die üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse) bis zum 31.01.2024 an info@neue-soziale-plastik.org. Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich zwischen dem 10. und 17.02.2025 statt.
Das Institut für Neue Soziale Plastik wurde 2015 von einer Gruppe antisemitismuskritischer und jüdischer Künstler gegründet. Wir entwickeln künstlerische Projekte aus jüdischer Perspektive zu jüdischer Geschichte, Erinnerungskultur und Antisemitismus. In manchen Projekten arbeiten wir mit Mitteln der kulturellen Bildung. Unsere Arbeit umfasst u.a. Performances im öffentlichen Raum, Installationen und Ausstellungen. Wir bieten außerdem Workshops und Fortbildungen zu Erinnerungskultur, jüdischem Leben heute und/oder Antisemitismus für Kulturinstitutionen sowie antisemitismuskritische Begleitungen künstlerischer Produktionsprozesse an. Aufgrund unserer Erfahrung und Vernetzung im Themenfeld erstellen wir Handlungsempfehlungen für NGOs und Politik zum Thema Antisemitismus und Kultur.