FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Wer steht hinter der Jüdischen Kunstschule?
Die Jüdische Kunstschule ist ein Projekt des Instituts für Neue Soziale Plastik. Es wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und kofinanziert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin.
Wofür braucht es eine Jüdische Kunstschule?
Nach dem 7. Oktober 2023 hat sich gezeigt, dass es in Teilen des Kunstbetriebs ein Problem mit Antisemitismus gibt. Die Jüdische Kunstschule ist eine künstlerische Antwort darauf. Die Jüdische Kunstschule will den künstlerischen Austausch fördern und die Entwicklung neuer Perspektiven auf den Kunst- und Kulturbetrieb schaffen.
Welche Kosten kommen auf mich zu?
Die Teilnahme ist kostenfrei. Jedoch fällt eine Kaution von 50,- € an, die bei Erscheinen zur Klasse / zum Workshop erstattet wird.
Muss ich jüdisch sein, um mich für die Jüdische Kunstschule zu bewerben?
Nein, Du musst nicht jüdisch oder Antisemitismusexperte sein, um Dich für die Jüdische Kunstschule zu bewerben.
Gibt es eine Altersbeschränkung?
Bis zum Alter von 39 Jahren bist Du bei uns ein junger Erwachsener.
Ich studiere nicht mehr. Kann ich trotzdem teilnehmen?
Ja, sehr gerne. Auch Alumni und Berufstätige mit einschlägiger künstlerischer Erfahrung sind willkommen.
Muss ich zu einem bestimmten Thema arbeiten?
Nein, Du kannst Deine Themen selbst setzen. Du musst nicht zum Thema Antisemitismus arbeiten.
Kann ich auch nur an einer Veranstaltung teilnehmen?
Ja, Du kannst Dich nur zu einer Master Class anmelden. Allerdings solltest Du an allen genannten Terminen teilnehmen.
Kann ich meine Arbeit am Ende des Semesters öffentlich präsentieren?
Ja, am Ende des Jahres wird es die Möglichkeit geben, die entstandenen Arbeiten an einem Ausstellungsort in Berlin zu präsentieren. Alle teilnehmenden Studierenden können eine eigene Arbeit zeigen, aber es können nicht alle entstandenen Arbeiten gezeigt werden. Den Termin für die Abschlusspräsentation werden wir frühzeitig bekannt geben.
Ich kann für die Abschlusspräsentation nicht in Berlin sein. Kann ich mich trotzdem anmelden?
Das ist super schade. Aber klar, Du kannst trotzdem an einer der Master Classes teilnehmen, bei denen es keine Performance oder ähnliches zum Abschluss gibt.
Kann ich mich auch ohne Projektidee anmelden?
Ja. Die Projektidee kann sich auch aus der Master Class heraus entwickeln.
Wo finden die einzelnen Veranstaltungen statt?
Die Workshops finden abhängig von den Genres an unterschiedlichen Standorten in Berlin statt. Nach der erfolgreichen Anmeldung erfährst Du den genauen Ort deiner Master Class.
Muss ich in Berlin leben, um an der Jüdischen Kunstschule teilzunehmen?
Nein, auch Interessenten aus dem Rest der Republik sind herzlich eingeladen. Wir unterstützen gerne bei der Vermittlung von Übernachtungsplätzen.
Kann ich Scheine/Punkte für mein reguläres Studium anrechnen?
Nein, dafür sind wir noch nicht anerkannt. Aber Du bekommst nach erfolgreicher Teilnahme ein Abschlusszertifikat der Jüdischen Kunstschule.
Wie groß sind die Kurse/Klassen?
Je nach Klasse werden 5-15 Teilnehmer:innen zugelassen.
Kann ich noch einsteigen, wenn ich 2024 und 2025 nicht dabei war?
Natürlich!
Wer wählt die teilnehmenden Studierenden aus?
Die teilnehmenden Studierenden werden vom Leitungsteam des Institut für Neue Soziale Plastik ausgewählt.
Was muss ich einreichen?
Alle Informationen zu den Bewerbungsunterlagen findest du auf der Webseite unter Open Call
Ich habe noch andere Fragen. Wen kann ich ansprechen?
Deine Fragen kannst du an curator[at]neue-soziale-plastik[.]org schicken.
Findet die Jüdische Kunstschule auch 2027 wieder statt?
Ja!
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