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13. August 2026

Wissen teilen, vernetzen, gemeinsam handeln: 
Ein Fachtag gegen Antisemitismus in der Kultur

Künstler:innen, freie Gruppen und Mitarbeitende von Kulturinstitutionen kommen beim 2. Fachtag des Open Arts Hub Berlin am 2. September 2026 zu Panels, Vorträgen, Workshops und Gesprächen zusammen.

Boykottaufrufe, Mobbing, Störungen und die Reproduktion antisemitischer Inhalte: Antisemitismus und damit einhergehende öffentliche und interne Konflikte fordern den Kulturbetrieb heraus. Oftmals bringen sie Kunst- und Kulturinstitutionen an ihre Grenzen.

Der diesjährige, zweite Fachtag des Open Arts Hub (OAH) in Trägerschaft des Instituts für Neue Soziale Plastik e.V., der Beratungsstelle OFEK e.V., der MBR und RIAS (Berlin) schafft Raum für Vernetzung, Austausch und Stärkung von Handlungsstrategien im Umgang mit Antisemitismus in Kunst und Kultur.

Das am 2. September 2026 ganztägig in Berlin stattfindende Format richtet sich an Künstler:innen, freie Gruppen und an alle Mitarbeitende von Kunst- und Kulturinstitutionen. 

Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, bei Panels, Vorträgen, Workshops und Gesprächen Expertise zu teilen und Wissen darüber auszutauschen, wie sie antisemitismusbezogenen Vorfällen wirksam und nachhaltig begegnen können. Auch die Frage, welche Bedingungen es braucht, um antisemitismuskritisches Arbeiten im Kunst- und Kulturbetrieb zu gewährleisten und strukturell zu verankern, steht im Fokus.

Auszüge aus dem Programm

2. Fachtag des Open Arts Hub Berlin Mittwoch, 2. September 2026 10.00-18.00 Uhr

10.40 Uhr „Hey Jude, (don’t) be afraid“: Performance (Auszug) zu Antisemitismus in Berlin nach dem 7. Oktober 2023 Von Aviran Edri, Konstantin Frank, Lisa Ullrich; Mit Aviran Edri, Konstantin Frank, Deborah Schneidermann

11.15 Uhr Input-Vortrag: Politische Allianz im künstlerischen Feld von Ana Hoffner ex-Prvulovic*

12.15 Uhr Panel: „Theorie – Praxis – Institution: Worüber sprechen wir, wenn wir über Antisemitismus in Kunst und Kultur reden?“ Mit: Tom Uhlig, Deborah Hartmann, Jens Balzer, Alexander Riemenschneider. Moderation: Eva Marburg

14.30 Uhr Workshops: 

  • Antisemitische Vorfälle im Kunst- und Kulturbereich: Dynamiken und Handlungsmöglichkeiten (OFEK + RIAS). Mit: Marina Chernivsky (OFEK) & Julia Kopp (RIAS Berlin)
  • SIND SIE SICHER? Wie störungsarme (Kultur-)Veranstaltungen gelingen können (MBR). Mit: Matthias Müller & Tirza Seene (jeweils MBR)
  • Gerücht und Gewalt: Antisemitismus in der Kunst. Mit: Eva Marburg (Institut für Neue Soziale Plastik) & Tom Uhlig

17.00 Uhr Tagungsfazit – Wie weiter? Publikumsgespräch mit den Vertreter:innen der OAH-Träger: Marina Chernivsky (OFEK), Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik),  Tirza Seene & Katharina Müller (MBR), Julia Kopp (RIAS Berlin). Moderation: Eva Marburg

Das vollständige Programm finden Sie hier:  

Die Teilnahme am 2. Fachtag des Open Arts Hub Berlin ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.


Was ist Der Open Arts Hub?

Der Open Arts Hub Berlin (OAH) ist ein Projekt zum Umgang mit Antisemitismus im Berliner Kulturbetrieb. Er bündelt die Expertisen, Angebote und Unterstützungsstrukturen von: 

  • OFEK e.V. Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung
  • Institut für Neue Soziale Plastik e.V.
  • RIAS Berlin
  • MBR – Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin

 


Der Open Arts Hub Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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