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Am 19. November 2026 im Hans Otto-Theater Potsdam

JÜDISCHE STIMMEN

Eine literarische Erinnerung an die Shoah und die Wiederkehr des Traumas

Die Dichterin Nelly Sachs schrieb bereits 1951 einen der eindrücklichsten Theatertexte über die traumatisierenden Verlusterfahrungen der Shoah: „Eli. Ein Mysterienspiel vom Leiden Israels“.

Bis heute ist der Text kaum rezipiert worden, obwohl Sachs 1966 für ihre Werke den Nobelpreis erhielt. Vielleicht auch, weil der Schmerz über die Vernichtung jüdischer Kinder und die Frage nach der Möglichkeit des Weiterlebens in besonderer Dichte zum Ausdruck kommt.

Das Hans Otto Theater und das Institut für Neue Soziale Plastik e. V. geben diesem literarischen Zeugnis mit einer szenischen Lesung Raum und schlagen im Nachgespräch eine Verbindung in die Gegenwart. Welche Worte, welches Schreiben braucht es angesichts wachsenden Antisemitismus weltweit heute?

Es lesen Mitglieder des Ensembles. Im Anschluss an die Lesung wird es ein Publikumsgespräch geben.

19. November 2026, 19:30 Uhr Hans Otto Theater, Reithalle Box Schiffbauergasse 16, 14467 Potsdam

KÜNSTLERISCHE LEITUNG:  Bettina Jahnke, Stella Leder, Eva Marburg, Emma Charlott Ulrich

TICKETS

In Kooperation mit dem Hans Otto Theater Potsdam

Erstellungsdatum: 28. August 2026
Bild Nelly Sachs