
Gerücht und Gewalt II
Antisemitismus in künstlerischen Kontexten: Aufbaumodul
Berlin – Der genaue Veranstaltungsort wird nach bestätigter Anmeldung bekanntgegeben.
Gerücht und Gewalt II – Israelbezogener Antisemitismus in künstlerischen Kontexten
Israelbezogener Antisemitismus tritt in kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten, besonders nach dem Massaker der terroristischen Vereinigung Hamas an der israelischen Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023, als die häufigste antisemitische Erscheinungsform der Gegenwart auf. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass es sich bei dieser Spielart von Antisemitismus um eine schwer einzuordnende Variante von Antisemitismus handelt.
Der Workshop hingegen knüpft an die Erkenntnisse aus der Einführungsveranstaltung an und macht deutlich, auch israelbezogener Antisemitismus bezieht seine Rhetorik, Bildsprache und Narrative aus dem Wissensspeicher jahrhundertealter antisemitischer Imaginationen.
Das Aufbaumodul befähigt die Teilnehmenden, klassische Motive des Antisemitismus in Bezug auf Israel zu identifizieren und zu deuten. Fallbeispiele aus Institutionen und aus den Künsten zeigen auf, wie israelbezogener Antisemitismus in verschiedenen kulturellen Kontexten wirksam wird und sich in Gewalt gegen Jüdinnen:Juden übersetzt.
Kommende Workshoptermine – Aufbaumodul:
BERLIN 11.12.2026 | 09:00-15:30 Uhr
Der genaue Veranstaltungsort wird nach bestätigter Anmeldung bekanntgegeben.
Beteiligte
Eva Marburg
Projektleitung Open Arts Hub, Institut für Neue Soziale Plastik